Aktuelle Forschungsvorhaben mit Edelmetallbezug
(forts.)

Wartungsarmer Abluftkatalysator für Kleinbetriebe

Basierend auf den Forschungsergebnissen eines von
der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungs-
vereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF)
geförderten Forschungsvorhabens konnte in einer
Kooperation zwischen dem fem und dem IUTA
(Institut für Energie und Umwelttechnik e.V., Duisburg)
die Entwicklung eines kostengünstigen und robusten
Oxidationskatalysators, speziell für kohlenwasser-
stoffhaltige Abluftströme, erfolgreich durchgeführt
werden.
Das Konzept des Metallspänekatalysators (die Späne
werden mit Palladium, Platin oder Nickel beschichtet)
wurde am fem mit Hilfe einer schwäbischen Firma für
den Einsatz in Kammeröfen für Feingießereien weiter-
entwickelt und optimiert. Durch die hohen Abluft-
temperaturen in den Kammeröfen kann der entwickelte
Oxidationskatalysator nahezu autotherm betrieben
werden. Bislang wird die Abluft von derartigen Kammer-
öfen häufig mittels thermischer Nachverbrennung
behandelt.

 





Durch den Einsatz des neu entwickelten
Katalysatorkonzeptes kann neben der
Abluftreinigung der Energiebedarf in
Feingießereien merklich reduziert werden.

                 
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