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Der Preisauftrieb bei den Edelmetallen im
Jahre
2007 setzte sich zu Beginn des Jahres 2008
ungebremst fort. Getrieben
durch den hohen
Ölpreis, der in der Spitze auf fast $ 148 / Barrel
stieg, und durch den schwachen US-Dollar, der
zum Euro einen Wechselkurs
von 1,60 aufwies,
erreichten auch die Edelmetalle neue Höchst-
stände
(z.B. Gold $ 1.030 / Unze und Platin
$
2.300 / Unze). Unterstützt
wurden die Preis-
entwicklungen durch eine stabile Investoren-
nachfrage,
im Falle von Gold auch durch das hohe
Engagement spekulativer Fonds.
Im bisherigen
Verlauf des zweiten Halbjahres 2008 dominierten
jedoch
mehr und mehr andere Faktoren, die die
Preisentwicklung umkehrten. Der Ölpreis
bröckelte
ab, der Wechselkurs des US-Dollars
verbesserte sich, der
Einfluss fundamentaler
Daten stieg. Bei
Gold waren es vor allem
Rückgänge
bei den
Schmuckverkäufen sowie ein
hohes Angebot von
Altgold auf
dem Markt. Bei
Platin und Palladium übten Meldungen über
Minenschließungen
in
Südafrika, die durch
Energieknappheit begründet
waren, im
ersten
Halbjahr noch einen deutlich
positiven Einfluss
auf die Preisentwicklung
aus.
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Die Prognosen
zu schwachen Konjunktur-
verläufen
und Einbrüche im weltweiten Absatz
von neuen Automobilen führten letztlich
dazu,
dass Investoren anfangs des zweiten Halbjahres
aus dem Markt ausstiegen
und es zu heftigen
Preisrückschlägen bei Platin, Palladium und
Rhodium
kam.
Silber folgte in seiner Entwicklung dem Gold.
Zu beachten ist, dass Silber
ein Industriemetall
ist, das sehr stark von der Weltkonjunktur
abhängt,
deren Entwicklung im Moment schwer
vorhersehbar ist.
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