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Die Goldnotierungen stiegen im Berichtsjahr 2008 leicht um knapp 3% auf 865 $/troz. Auffallend war zeitweise die hohe Volatilität. Der Allzeit-Höchstwert lag im März bei rd. 1.023 $, der Tiefstwert im Oktober bei rd. 692 $.
Angesichts der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zeigte Gold wieder einmal seine Attraktivität als sichere Anlage. Vor allem im letzten Quartal entfaltete sich eine außergewöhnlich rege Nachfrage nach Barren und Münzen, die von dem allgemein niedrigen Zinsniveau zusätzlich gespeist wurde. Die Kapazitäten waren voll ausgelastet. Die Exchange Traded Funds (ETFs) verzeichneten Rekordzuflüsse.
Zeitweise Preisrückgänge zur Jahresmitte waren auf die Stärke des US-Dollars zurück zu führen, dessen Wechselkurs zum Euro im Jahresverlauf um knapp 5% auf zuletzt 1,40 $ zulegte.
Die Bergwerksproduktion von Gold setzte 2008 ihren Abwärtstrend fort und fiel mit 2.416 t auf den niedrigsten Stand seit 12 Jahren.
Während China seine Position
als führender Gold-
produzent - auch dank der Inbetriebnahme kleinerer
Minen und staatlicher Unterstützung - behaupten konnte, fiel der einstige Spitzenreiter Südafrika noch hinter die USA auf Rang 3 zurück.
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Ausschlaggebend waren Probleme, den Produktionsablauf geregelt aufrecht zu erhalten, wie z.B. Angebotsengpässe bei Energie-lieferungen, Mangel an Fachkräften im Bergbau und Sicherheitsüberprüfungen von Minen. Die größte absolute Steigerung der Goldförderung verbuchte Russland, das in Folge der hohen Preise den Goldabbau forcierte. Die festen Goldnotierungen führten auch dazu, dass das Schrottangebot mit 1.218 t auf einen neuen Rekordstand stieg. Um Einbußen durch die Wirtschaftskrise einzudämmen, wurden private Bestände zu Geld gemacht
Angebotstatistik für Gold 2007/2008
(Angaben in t) |
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2007 |
2008 |
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| Bergwerksproduktion |
2.478 |
2.416 |
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davon:
China |
281 |
292 |
| USA |
238 |
235 |
| Südafrika |
270 |
233 |
| Australien |
246 |
215 |
| Russland |
169 |
188 |
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| Quelle: Gold Fields Mineral Services Ltd. |
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