Die Goldnotierungen legten im Verlauf des Jahres 2007
um über 30% auf 836,50 $ zu. Die Preise befanden
sich gegen Jahresende auf dem Niveau des Rekord-
hochs von 1980. Unterstützung erhielt die Preis-
entwicklung vor allem durch die allgemeine Hausse an
den Rohstoffmärkten, hier insbesondere durch die
Explosion der Erdölpreise, aber auch durch die Dollar-
schwäche und durch weltpolitische Unsicherheiten.
Inflationsängste, zum Teil lebhafte Fondskäufe und
Zentralbankaktivitäten, die mehr auf Käufe denn auf
Verkäufe gerichtet waren, taten ein Übriges.

Die Bergwerksproduktion von Gold ging 2007 im
Vergleich zum Vorjahr zwar nur marginal zurück, ist
jedoch damit auf dem niedrigsten Stand seit 11 Jahren.
China löste Südafrika, das diese Spitzenposition seit
1905 innehatte, als führender Goldproduzent ab.
Niedrigere Goldgehalte im Erz (wie auch in Peru) und
zeitweise Produktionsstilllegungen waren für den
Rückgang der Ausbringung in der Kaprepublik
verantwortlich. Im Gegensatz dazu steht das rasante
Produktionswachstum in Asien. China und Indonesien
legten kräftig zu. China nutzte die hohen Goldpreise
und nahm zahlreiche kleinere Minen wieder in Betrieb.



Angebotstatistik für Gold 2006/2007
(Angaben in t)
2006 2007
Bergwerksproduktion 2.486 2.476
davon:
China
247 281
Südafrika 296 270
Australien 247 246
USA 252 240
Peru 202 170
Russland 173 169
Indonesien 116 147
Kanada 104 101
Quelle: Gold Fields Mineral Services Ltd.

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