Die Silberpreise stiegen um über 13% auf 14,76 $.
Die Steigerungsrate lag damit um rd. 2/3 niedriger als
2006. Silber folgte im Jahresverlauf in hohem Maße der
Preisentwicklung bei Gold. Auch fundamentale Daten
wie Erdölpreise, Inflationsängste und Dollarschwäche
spielten eine Rolle. Spekuliert wurde am Markt immer
mal wieder über die zu erwartende Konjunktur-
entwicklung in den USA, mit deren Einfluss auf die
industrielle Nachfrage.

Die Bergbauproduktion stieg um 4% auf 20.858 t.
Alle bedeutenden Förderländer konnten zulegen. Der
Rückgang bei den Regierungsverkäufen ist auf fehlende
Aktivitäten Chinas und Indiens zurückzuführen. Das
Schrottaufkommen ging zurück, weil auch Material aus
dem Fotobereich fehlte.



Angebotsstatistik für Silber 2006/2007
(Angaben in t)
2006 2007
Bergwerksproduktion 20.136 20.858
davon:    
Peru 3.456 3.493
Mexico 2.998 3.085
China 2.342 2.563
Chile 1.602 1.928
Australien 1.729 1.879
Sekundärgewinnung (Altschrottaufkommen) 5.847 5.648
Bestandsabbau - -
Regierungsverkäufe 2.432 1.316
Sicherungsgeschäfte - -
Gesamtangebot 28.415 27.822
Quelle: Gold Fields Mineral Services Ltd.
World Silver Survey (2008)

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